Freitag, 30. März 2007
Veränderungen im Mitarbeitergesetz
Siehe dazu auch Bericht des Gesamtausschusses
Mittwoch, 28. März 2007
Bericht über die ADK-Sitzung vom 12.03.2007
"Im Verlauf der Sitzung wurde einstimmig (die Seitenabstimmung gibt es erst ab Mai 2007) die neue Geschäftsordnung beschlossen. Die vorliegenden vielen Anträge der zurückliegenden Zeit wurden in den Themenspeicher aufgenommen.
In der nächsten ADK-Sitzung am 30. Mai soll über die Fortentwicklung des kirchlichen Arbeitsrechts, also Ablösung des BAT durch ein neues Tarifwerk, verhandelt werden. Während die Arbeitnehmerorganisationen die weitere 1-zu-1-Übernahme der Tarifverträge des Öffentlichen Dienstes ab 1.11.2006 favorisieren, wollen die Arbeitgeber, hier die Hannoversche Landeskirche, ein „kircheneigenes Tarifwerk, orientiert am TV-L”.
Die Arbeitnehmerorganisationen wollen das weitere Vorgehen in ADK-Arbeitnehmersitzungen am 28. März und am 23. April vor besprechen, und dabei auch das derzeit von der Arbeitgeberseite noch nicht vorgelegte „kirchliche Tarifwerk” bewerten.
Aufgrund der positiven Einnahmeentwicklungen z.B. bei der Kirchensteuer wird es Zeit, dass auch die Mitarbeiterschaft wieder mehr Geld in ihre Taschen bekommt. Hierfür werden wir gemeinsam ein Menge tun müssen.
Werner Massow"
Donnerstag, 8. März 2007
EFAS mit neuer Homepage

Durch einen Hinweis auf der Seite des Gesamtausschusses wurden wir darauf aufmerksam, dass die Evangelische Fachstelle für Arbeits- und Gesundheitsschutz einen neu überarbeiteten Internet-Auftritt hat.
Homepage der EFAS
Mittwoch, 14. Februar 2007
ffn Spezial: Kirchliche Kindertagesstätten
"Thema 14. Februar 2007:
Kirchliche Kindertagesstätten
Die Zeiten der unbeschwerten Kindergartentage sind vorbei. Spätestens seit Pisa lasten auf den Erzieherinnen und ihren Schützlingen die Erwartungen der leistungsorientierten Gesellschaft.
Wenn das Kind in die Schule entlassen wird, soll es möglichst mehrsprachig, supersportlich und hochgebildet sein. Bleibt da noch Platz für die sogenannten „Soft Skills“ – Rücksicht, Mitgefühl, Solidarität, Toleranz, Konfliktfähigkeit, Ehrfurcht vor dem Leben?
Wir besuchen verschiedene evangelische Kindergärten und zeigen das Besondere an ihnen. Sie integrieren Andersgläubige, verbannen vorgefertigtes Spielzeug oder bringen verschiedene Generationen zusammen."
Samstag, 10. Februar 2007
Pendlerpauschale - Was Autofahrer jetzt tun sollten
Freitag, 2. Februar 2007
"Vom fröhlichen Verarmen"
Doch die evangelischen und katholischen Verantwortlichen reagieren sehr unterschiedlich auf diese Prognose: Die katholischen Bistümer wursteln sich mehr oder weniger alleine durch die Zeit, die Evangelische Kirche in Deutschland hat dagegen einen Zukunftskongress einberufen und ein Zukunftspapier geschrieben, demzufolge die Zahl der Landeskirchen halbiert, die der Pfarrer gesenkt, die der Gottesdienstbesucher dagegen verdoppelt werden soll - ein ebenso ehrgeiziges wie umstrittenes Vorhaben."
Den ganzen Beitrag gibt es am Sonntag auf NDRKultur ( Frequenz Holzminden 98,4 ):
Die Zukunft der Kirchen: Weniger Gläubige und weniger Geld
Von Matthias Drobinski
Sendetermin: 4. Februar 2007, 8.40 bis 9.00 Uhr
Nachtrag: Als pdf-Datei hier abrufbar.
Mittwoch, 31. Januar 2007
Leiharbeit
Leiharbeit nur zur Überbrückung von kurzfristigem Personalengpass zulässig
Montag, 29. Januar 2007
Kirchencup 2007
Die inzwischen 7. Auflage findet am 8. September 2007 in Hildesheim statt.
Samstag, 27. Januar 2007
27. Januar 1945 - Die Befreiung von Auschwitz
http://www.fr-online.de/auschwitzbefreiung/
http://www.auschwitz.org.pl/html/de/start/index.php
http://www.bundesregierung.de/nn_1264/...
Freitag, 26. Januar 2007
Können auch die Angestellten und Arbeiter/innen mit Einkommensverbesserungen rechnen?
Kirchenbeamte erhalten im Dezember 2007 neben ihren Bezügen eine Sonderzahlung in Höhe von 860 Euro; ab 01.01.2008 ist eine Besoldungserhöhung in Höhe von 3% vorgesehen.
Können auch die Angestellten und Arbeiter/innen mit Einkommensverbesserungen rechnen?
Darauf weisen unsere Mitarbeiterverbände hin.
Näheres:
Verband kirchlicher Mitarbeiter
Mitarbeiter-Vertretungs-Verband
Dienstag, 16. Januar 2007
DGB zur Pendlerpauschale: Einspruch per Musterbrief
Im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung hat der Steuerrechtler Prof. Dr. Joachim Wieland zunächst ein Rechtsgutachten und dann Musterbriefe entworfen, mit denen bei den Finanzbehörden beantragt werden kann, die Entfernungspauschale wie bisher steuerlich anzuerkennen. Im Gegensatz zur aktuellen Regelung sollen nach dem Steueränderungsgesetz 2007 Fahrten zur Arbeit bis zu 20 Kilometern nicht mehr steuerlich absetzbar sein. Mit Hilfe der Musterschreiben kann zunächst ein Antrag auf Lohnsteuer-Ermäßigung gestellt, im zweiten Schritt aber auch ein Einspruch gegen die Ablehnung des Lohnsteuerermäßigungsantrages 2007 eingelegt werden.
Formulierungen in den Musterbriefen sollen darüber hinaus sicher stellen, dass die ArbeitnehmerInnen nach einem möglichen abschließenden Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zu viel gezahlte Steuern zurück erhalten. Musterbriefe herunterladen..."
Quelle: Homepage DGB
Samstag, 13. Januar 2007
Dienstag, 9. Januar 2007
Die brummende Wirtschaft
Plusminus: Die brummende Wirtschaft
Montag, 1. Januar 2007
Was sich im Jahr 2007 ändert
Einen Überblick, was sich von A wie Arbeitslosenversicherung bis V wie Verbraucherschutzgesetz alles ändert gibt es auf einer Seite des ZDF:
Was sich 2007 alles ändert - ein interaktiver Überblick
Freitag, 22. Dezember 2006
Weihnachten 2006
Montag, 11. Dezember 2006
Verhandlung zum Weihnachtsgeld
Dazu heisst es weiter: "Mit dem Rechtsschutz der Gewerkschaft Verdi klagt der stellvertretende Vorsitzende des MVV Ralf Reschke (der zugleich auch noch Gesamtausschussvorsitzender in der Landeskirche Oledenburg ist). Es wird in dieser Verhandlung auch zu klären sein, ob die Kirchen überhaupt verfassungsrechtlich befugt sind, in eigenen Gesetzen Zwangsschlichtungen zu verankern. Darüber hinaus wird zu klären sein, ob zur Erreichung des “ADK-Kompromisses” vom 01.12.2004 von den Arbeitgebern unzulässiger Druck auf die Arbeitnehmer in der Kommission ausgeübt wurde. Dazu können die Akten der ADK-Verhandlungen herangezogen und Zeugen gehört werden. (W.M.)"
Mittwoch, 22. November 2006
MAV Info 1 2006 unterwegs
In diesen Tagen erhalten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das neue MAV-Info. Enthalten sind unter anderem Beiträge über die Geltendmachung des nicht gezahlten Weihnachts- und Urlaubsgeldes sowie Rente mit 67.Eine pdf-Version ist auf unserer Download-Seite erhältlich.
P.S. An dieser Stelle ein Gruss an Werner Massow, die Links sind wieder da :o)
Freitag, 17. November 2006
WICHTIG: Ansprüche für das Weihnachts- und Urlaubsgeld rückwirkend geltend machen
"Auf der Veranstaltung des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA) am 13.11.2006 in Oldenburg trugen die Juristen Rechtsanwalt Köhler und DGB-Anwalt Krieger vor, dass sie den Beschluss der Arbeits- und Dienstrechtlichen Kommission (ADK) vom 01.12.2004 auf Abschaffung des Urlaubs- und drastischer Absenkung des Weihnachtsgeldes für unwirksam halten. Es sei deshalb dringend geboten, die entsprechende Geltendmachung der Ansprüche beim Arbeitgeber einzureichen, damit die Ausschluss- und verjährungsfristen nicht einsetzen können. Auch der Verdi-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen findet die Angelegenheit sehr wichtig und hat deshalb seinen Mitgliedern Rechtsschutz für den Klageweg gewährt. Der erste Schritt, die Geltendmachung ist kostenlos, aber anspruchssichernd.
In der Oldenburgischen Landeskirche haben schon 2.500 von 3.500 Beschäftigten die Geltendmachung ihrer Ansprüche an ihre Arbeitgeber angemeldet. Das ist ein großartiges Ergebnis, dem es jetzt nach zueifern gilt. Achtung! Die Auschlussfrist für das Weihnachtsgeld 2005 endet zum 30.11.2006. Danach können aber noch die Ansprüche für das Urlaubs- und Weihnachtsgeld 2006 gestellt werden."
Den entsprechenden Antrag gibts hier.
Freitag, 10. November 2006
MV Wolfsburg protestiert gegen Kürzungen
und fordert die sofortige Anwendung des TV-L. Ein kircheneigenes Tarifwerk wird entschieden abgelehnt.
Ein Artikel der Wolfsburger Nachrichten: hier
Mittwoch, 1. November 2006
60 Jahre Niedersachsen und Inkrafttreten des TV-L
"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der erste November 2006 ist ein in zweifacher Hinsicht denkwürdiger Tag: vor 60 Jahren wurde das Land Niedersachsen aus den früheren Ländern Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe gebildet. Die Feiern werden mit einem Gottesdienst in der Marktkirche in Hannover eingeleitet. Gleichzeitig stellt sich die Frage, warum Strukturveränderungen im kirchlichen Bereich so lange dauern? Warum können nur Kirchenkreise und Verwaltungsstellen zusammengelegt werden und nicht auch Landeskirchen? Fällt das Sparen unten leichter als oben?
Zum ersten November 2006 tritt auch der neue Tarifvertrag für das Land Niedersachsen in Kraft: Nachdem das Land 2004 die Tarifverträge mit der Gewerkschaft ver.di gekündigt hatte, war es schwer einen Nachfolgetarifvertrag durchzusetzen. Dies ist der Gewerkschaft ver.di mit einem beeindruckenden Streik, der sich über sehr lange Zeit hinzog, gelungen. Das war eine großartige gewerkschaftliche Leistung, die unseren Respekt verdient und auch die eine gewisse Vorbildfunktion für uns hat!
Fragt sich nun, wird der Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes (TV-L) auch im kirchlichen Bereich angewandt? Im Prinzip ja, wenn keine Einwendungen gegen die Übernahme erhoben werden. Die kirchlichen Arbeitgeber haben aber bereits angekündigt, dass sie gegen das Inkrafttreten Einwendungen erheben werden und dass sie ein eigenes kirchliches Tarifwerk durchsetzen möchten. Wenn die Pläne der Arbeitgeber nicht gestoppt werden, könnte dieses für uns heißen: Dauerhaft eine Bezahlung um ca. 8 % unter dem Öffentlichen Dienst, Aushöhlung der Unkündbarkeit (erst nach 20 Jahren und einem Lebensalter von 50 Jahren) und gleichzeitig trotzdem noch betriebsbedingte Kündigungen!
Weil die kirchlichen Arbeitgeber den bisherigen Konsens des Dritten Weges, die „Tarifautomatik mit dem Öffentlichen Dienst“ aufgekündigt haben, müssen wir, kirchlichen Beschäftigten, uns ebenfalls verändern. Wir müssen darüber nachdenken, wie wir uns wirksam wehren können.
Wenn Kolleginnen und Kollegen hören, dass unsere kirchlichen Arbeitgeber planen, ein abgesenktes kirchliches Tarifwerk und betriebsbedingte Kündigungen durchzusetzen, kommt regelmäßig der Stöhner: “Schade, dass wir bei Kirchens nicht streiken dürfen?” Stimmt das? Wie ist das denn eigentlich mit dem Streikrecht? Gibt es Gesetze die es den kirchlichen Beschäftigten verbieten, gewerkschaftliche Arbeitskämpfe zur Durchsetzung ihrer wirtschaftlichen Interessen führen zu können oder wird dies nur von interessierter (Arbeitgeber-)Seite behauptet?
Hierzu gibt es einen hervorragenden Artikel vom ausgewiesenen Experten für kirchliches Arbeitsrecht Günter Busch, der vor einigen Jahren schon mal im Gesamtausschuss-Info veröffentlicht wurde und der noch nichts von seiner Aktualität eingebüßt hat.
Der Artikel kann hier herunter geladen werden: bitte Strg-Taste drücken und mit der linken Maustaste auf die unterstrichene Adresse klicken
Mit kollegialen Grüßen
Werner Massow, Vorsitzender"

