Mitarbeitervertretung

Freitag, 27. Januar 2006

"Entscheidung in der S-Frage"


"In der S-Frage naht die Entscheidung": mit dieser orginellen, an die sog. "K-Frage" angelehnten Überschrift ( die uns dazu veranlasst hat, doch mal ein Bild unserer Bundeskanzlerin auf dieser Seite zu veröffentlichen ), berichtet der TAH über die bevorstehende Entscheidung, wer neuer Superintendent des Kirchenkreises Holzminden-Bodenwerder werden könnte. Einen wortgleichen Artikel gibt es auch auf der Homepage des Kirchenkreises.

Donnerstag, 26. Januar 2006

TV-Tipp !?!

Im ARD-Magazin "Kontraste" ( 26.1., 21.45 Uhr ) wird u.a. ein Bericht mit dem Titel "Scheinheilig - Kirchen fordern mehr Mitbestimmung, nur nicht für die eigenen Angestellten" gesendet. Lassen wir uns überraschen...
Kontraste im Internet

Mittwoch, 25. Januar 2006

Unwort des Jahres 2005

"Entlassungsproduktivität" ist gestern zum Unwort des Jahres 2005 gewählt worden. Begründung: "Dieses Wort bezeichnet eine gleichbleibende, wenn nicht gar gesteigerte Arbeits-und Produktionsleistung, nachdem zuvor zahlreiche für "überflüssig" gehaltene Mitarbeiter entlassen wurden. Es verschleiert damit die meist übermäßige Mehrbelastung derjenigen, die ihren Arbeitsplatz noch behalten konnten, was oft auch mit dem ebenfalls beschönigenden Wort von der 'Arbeitsverdichtung' umschrieben wird. Aber auch die volkswirtschaftlich schädlichen Folgen der personellen Einsparung, die Finanzierung der Arbeitslosigkeit, werden mit diesem Terminus schamhaft verschwiegen." Quelle: www.unwortdesjahres.org

Montag, 23. Januar 2006

Neues von unseren Arbeitnehmerorganisationen

Nachdem der Verband kirchlicher Mitarbeiter seinen zweimonatigen Winterschlaf beendet hat, teilt er auf seiner Homepage mit, dass er sich zusammen mit dem Mitarbeitervertretungsverband und ver.di über die Anzahl der Sitze pro Organisation in der Arbeits- und Dienstrechtlichen Kommission geeinigt hat. Ver.di und der MVV-K sind werden erstmals in diesem Gremium vertreten sein.

Dienstag, 17. Januar 2006

Gutes Geld für gute Arbeit

"Die Arbeit im Sozial- und Gesundheitswesen ist etwas wert - Gutes Geld für gute Arbeit". Unter diesem Motto veranstaltet die Gewerkschaft ver.di am 9. Februar einen Aktionstag im Kirchenbereich. Ein Flugblatt dazu gibts hier.

Freitag, 13. Januar 2006

...und nun die aktuellen Fussballergebnisse


Hätten wir es doch fast vergessen. Neben Altersicherung, Kündigungsschutz und Riesterrente gibt es auch noch unsere Betriebssportler. Am vergangenen Samstag nahmen sie an einem Hallenfussballturnier in Eschershausen teil. Trotz Sieg über den Vorjahressieger Autohaus Vatterott und nur 2 Niederlagen in 5 Spielen kamen sie nicht über den 6. Platz hinaus. Gewinner des Turnies wurde die Nord/LB.
Unser Foto zeigt zwei aufmerksame Fans unserer Mannschaft.

Mittwoch, 4. Januar 2006

Arbeitslosenquote im Landkreis klettert auf 13,5 Prozent


Die Arbeitslosenquote im Landkreis Holzminden liegt in der Erhebung Ende Dezember 2005 bei 13,5 %.
Hintergrundinformationen dazu gibt es beim Täglichen Anzeiger Holzminden.
Wer noch das Bedürfnis hat, diese Zahlen in Bezug zu Niedersachsen oder Deutschland zu setzen, findet entsprechende Statistiken auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes: www.destatis.de

Die Online-Enzyklopädie Wikipedia bietet eine gute Erklärung, was es mit dem Begriff "Arbeitslosenquote" überhaupt auf sich hat

Dienstag, 3. Januar 2006

Fussballturnier

Unsere Betriebssportler nehmen am Samstag, den 7. Januar wieder am jährlichen Hallenfussballturnier der Betriebssportmannschaften teil. Beginn der Veranstaltung in der Sporthalle Eschershausen ist 13.00 Uhr.

Montag, 2. Januar 2006

Familienbewusste Personalpolitik

"Höhere Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter, Bindung an das Unternehmen, bessere Chancen im Wettbewerb um gute Fachkräfte – es gibt viele Gründe, warum Unternehmen auf eine familienfreundliche Personalpolitik setzen."
Eine lesenswerte Homepage der IHK Nürnberg unter dem Titel familienbewusste-personalpolitik.de zeigt auf, dass es für Arbeitgeber durchaus lohnenswert ist, bei ihrer Personalpolitik auch den familiären Aspekt zu berücksichtigen.

Sonntag, 1. Januar 2006

2006


Die Weihnachtsfeiertage konnten hoffentlich viele unserer Kolleginnen und Kollegen geniessen, und neben ihrem Dienst in ihrer Gemeinde noch ein paar besinnliche Stunden im Kreise ihrer Familie und Freunden verbringen.
Wir haben es bisher geschafft, gemeinsam mit den Kirchenvorständen und dem Kirchenkreisvorstand betriebsbedingte Kündigungen zu vermeinden, und hoffen, dass die Anstellungsträger auch im Jahr 2006 alles was möglich ist versuchen, dass dies auch so bleibt !
Trotz oftmals unterschiedlicher Ansichten ( man denke an die Kita-Trägerschaft oder den Stellenpool )muss es uns gelingen, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre Leistung vernünftig zu honorieren und ihnen Zuversicht für ihre berufliche Zukunft zu geben.
Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches, gesundes und glückliches 2006.
Links:
Landesbischöfin ruft Christen zu Zuversicht im neuen Jahr auf
Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin

Freitag, 23. Dezember 2005

Weihnachten


Die Mitarbeitervertretung wünscht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Angehörigen und Freunden ein schönes Weihnachtsfest und eine sorgenfreie und besinnliche Zeit !

Samstag, 17. Dezember 2005

Erhöhung der Eigenbeteiligung bei Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für MitarbeiterInnen

Der Gesamtausschuss nimmt Stellung zur - fast - Verdoppelung der Eigenbeteiligung bei Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: Kommentar Gesamtausschuss

Montag, 5. Dezember 2005

Gesamtausschuss fordert Erhöhung der Wegstreckenentschädigung

"Auf Anregung einiger Mitarbeitervertretungen hat der Gesamtausschuss gegenüber dem Landeskirchenamt und dem Rat der Konföderation Ev. Kirchen in Niedersachsen wegen der gestiegenen Benzinpreise eine Erhöhung der Wegstreckenentschädigung gefordert.

Aufgrund der drastisch gestiegenen Benzinpreise in den letzten Jahren, deckt der Wegstreckenentschädigungssatz bei weitem nicht mehr die entstehenden Kosten. Viele Kolleginnen und Kollegen müssen ihren privaten PKW in teilweise erheblichem Umfang auch für dienstliche Fahrten einsetzen. In vielen Bereichen (z. B. etlichen Sozialstationen) ist die Benutzung des privaten Wagens Voraussetzung, um eine Anstellung zu finden. Es kann nicht angehen, dass die hier erstatteten Kilometerpauschalen nicht kostendeckend sind. In der Konsequenz würde dies bedeuten, dass man noch Geld mitbringen muss, um eine Arbeitsstelle zu erhalten. So ist der Antrag des Gesamtausschusses nur konsequent..."
Quelle: Gesamtausschuss

Freitag, 25. November 2005

Betriebsbedingte Kündigungen sollen vermieden werden

"Die Kürzungen von 81,5 Millionen Euro, die die hannoversche Landessynode am 23. November beschlossen hat, soll nach Möglichkeit ohne Kündigungen erreicht werden "Wir werden alles tun, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden", sagte Landesbischöfin Margot Käßmann am 24. November am Rande der Synode. Auch der Präsident des Landeskirchenamts Eckhart von Vietinghoff äußerte sich zuversichtlich, das Sparpaket vermutlich mit wenigen betriebsbedingten Kündigungen umsetzen zu können. Allerdings sei die Landeskirche nicht der zentrale Arbeitgeber, so dass dies nicht garantiert werden könne. Derzeit seien in der Landeskirche 30.000 Mitarbeiter auf 20.000 vollen Stellen beschäftigt.

Von Vietinghoff wies darauf hin, dass die hannoversche Landeskirche als bisher einzige in Deutschland einen derart umfangreichen Umstrukturierungsplan in nur einem Jahr erarbeitet und verabschiedet habe."
Quelle: Synoden-Berichte

...und ansonsten nehmen wir es halt als "göttlichen Fingerzeig", wie ein Synodaler die Geldknappheit beschrieb...( TAH v. 24.11.05 )

Dienstag, 22. November 2005

Fiese Chefs

Die Gewerkschaft ver.di ist in den vergangenen Wochen hart gegen Discounter, hauptsächlich Lidl angegangen ( z.B. hier ). Es gibt einen sehr lesenswerten Bericht in "Die Zeit", der auch in der Online-Ausgabe veröffentlicht wurde zu diesem Thema: "Billig hat seinen Preis, Bei Aldi, Schlecker, Lidl ist der Kunde König - und der Mitarbeiter Knecht. Ein Blick hinter die Kulissen der Discounter".

Sonntag, 20. November 2005

Kurzsichtigkeit verhindert vorausschauende Personalplang in KiTas

Vor fast zwei Jahren regte die Mitarbeitervertretung an, die Kindertagesstätten aus verschiedenen Gründen, u.a. der demografischen Entwicklung, unter einer einheitlichen Trägerschaft neu zu strukturieren.
In mehreren Kirchenkreises ist dies schon durchaus bewährte Praxis.

Die MAV wollte mit ihrem damaligen Vorschlag eine vorausschauende Personalentwicklungsplanung betreiben, und einen Einsatz von kündigungsbedrohten MitarbeiterInnen durch flexible Gestaltung des Einsatzortes oder Versetzung auf z.B. durch Verrentung freigewordene Stellen erreichen.

Leider gab es auf einer damals durchgeführten Informationsveranstaltung Vorbehalte einiger Kirchengemeinden, nicht zuletzt spielte hierbei vermutlich die Angst vor Abgabe von Kompetenzen und Aufsicht eine große Rolle.

In der letzten Woche gab es nun den lange befürchteten ersten Anruf eines Kirchenvorstandes, daß aufgrund sinkender Kinderzahlen über eine Reduzierung des Personals nachgedacht werden muss !

Wir fordern die Kirchenvorstände, die Träger von Kindertagesstätten sind auf, sich an einen Tisch zu setzen und über einen gemeinsame Trägerschaft nachzudenken um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden !

Die Mitarbeitervertretung hat in einem Gespräch mit dem Kirchenkreisvorstand darüber hinaus angeregt, einen Stellenpool einzurichten, in dem sowohl freie Stellen der Kirchengemeinden und Mitarbeiter, deren Arbeitsplatz durch Kürzung oder Abbau bedroht sind, koordiniert werden.

Die MAV hält es für unvermeidlich, umgehend eine vorausschauende Personalentwicklungsplanung – nicht zuletzt im Hinblick auf die „berühmt berüchtigte“ Vorlage des Perspektivausschusses in unserem Kirchenkreis zu betreiben.

Dienstag, 8. November 2005

Stellungnahme des Gesamtausschusses zum Bericht des Perspektivausschusses

Ein Umbau der Kirche muss sozialverträglich ohne betriebsbedingte Kündigungen vonstatten gehen! Wir brauchen flächendeckend eine interne Ausschreibung, um Mitarbeiter, die von Kündigung bedroht sind, weiter vermitteln zu können. Wenn jede 3. Stelle wegfällt, dann haben wir die Pflicht, füreinander zu sorgen! Weiter geht es auch darum, neue Einnahmequellen zu erschließen, Sachkosten zu senken und stärker zu nutzen, was wir haben z.B. bei den Gebäuden.

Das sind u.a. die Forderungen des Gesamtausschusses der Mitarbeitervertretungen. Hierzu wurde ein Brief an alle Synodalen und kirchlichen Leitungsorgane verfasst: Stellungnahme GA.

Montag, 7. November 2005

Mein Pastor, die "Ich-AG" ???

Kaum zu glauben, aber wahr. In einer unserer Kirchengemeinden wirkt inzwischen eine "Ich-AG" in den Verkündigungsdienst hinein. Zwar noch nicht als Pastor, aber in der Tätigkeit eines Küsters.
Nachzulesen gibt es das im neuen MAV-Info 2/2005, das in den nächsten Tagen an alle MitarbeiterInnen verteilt wird. Sollte jemand das Heft bis Ende November nicht bekommen, bitte in unserer Geschäftsstelle melden !
Ausserdem gibt es eine pdf-Ausgabe unter Downloads zum herunterladen.

Mittwoch, 2. November 2005

Weihnachtsgeld 2005


Man kanns ja leider nicht oft genug sagen: Denkt dran, es gibt nicht mehr das Weihnachtsgeld in der Höhe der letzten Jahre.
Wie die Arbeits- und Dienstrechtliche Kommission im letzten Jahr beschlossen hat, gibt es 2005 30 % und 2006 20 % eines Monatsgehaltes !
Aus diesem, für die Mitarbeiterschaft höchst unbefriedigenden Ergebnis entstand nicht zuletzt auch der Mitarbeiter-Vertretungs-Verband Niedersachsen.
Wer sich in diesem Zusammenhang nochmal richtig ärgern möchte, kann ja in unserem Archiv die Mitteilungen aller Beteiligten Stellen nachlesen.

Montag, 31. Oktober 2005